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Droht die Islamisierung Europas?

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  • Erstellt am: 11.02.2010 19:03
  • Beiträge: 6

11.02.2010
19:03

Manfred Rießer

Manfred Rießer

3 Beiträge

Mitglied seit: 2/2010

Droht die Islamisierung Europas?

Droht die Islamisierung Europas?
Aufgrund der niedrigen Geburtenrate (etwa 1,5 Kinder pro Familie) würde die Einwohnerzahl Europas ohne Immigration drastisch abnehmen.  Mit entsprechend fürchterlichen Folgen für unser Wirtschafts- und Sozialwesen.  Warum sich eine Gesellschaft einem familienfeindlichen Lebensstil zuwendet, der ohne Zuwanderung zum Aussterben der Bevölkerung führen würde, ist eine Frage, die direkt auf den Egoismus als Lebensprinzip unserer Zeit hinweist. Eine Zivilisation ohne Kinder muss
zwangsläufig ihre christlichen und auch humanistischen Werte verraten, weil sie nicht mehr in der Verantwortung für nachfolgende Generationen sondern nur mehr für ihr eigenes gegenwärtiges Wohlergehen lebt.
Die Menschen, die nach Europa kommen, bekennen sich zu etwa 80% zum Islam. Hält diese Entwicklung  an, wird Europa innerhalb weniger Jahrzehnte mehrheitlich islamisch sein. Der Bibelkreis Althofen ging der Frage nach, ob der Islam mit den Werten, die sich aus den Menschenrechten, der Religionsfreiheit, der Trennung von Kirche und Staat etc. ergeben, „kompatibel“ ist. Er ist es nicht. Diese Feststellung mag befremdlich erscheinen, wenn man den Koran aufschlägt. Die 114 Suren des Koran lesen sich über weite Teile ähnlich wie die Psalmen im Alten Testament.  Der größte Teil des Koran besteht aus religiösen Texten, nur etwa 200 der 6.200 Verse regeln praktische, vor allem familien- und erbrechtliche Angelegenheiten. Der „Allah“ des Koran ist jedoch auch nicht mit dem im Alten Testament geoffenbarten Gott vergleichbar. Das Alte Testament ist bereits auf das Neue Testament angewiesen. Der Messias, der alle Schuld von uns nimmt, ist im Alten Testament verheißen. Die Opfergebote des Alten Testaments, durch Christus endgültig erfüllt und damit erledigt, zeigen den Weg der Versöhnung mit Gott. Mit Allah gibt es keine Versöhnung, er fordert lediglich eine radikale Unterwerfung („Islam“ bedeutet Hingabe, Unterwerfung). Es kann im Islam auch keine Heilsgewissheit geben, weil es keinen Erlöser gibt, der das Heil für die Menschen erwirbt.
Die zentralen religiösen Gebote des Islam – die 5 rituellen Gebete pro Tag, das Fasten, die Pilgerfahrt nach Mekka („hadsch“), die Verpflichtung, Almosen und geben und die Einhaltung der zwei religiösen Feiertage (Fastenbrechen am Ende des Fastenmonats und das Opferfest zum Ende der Pilgerfahrt) bieten keinen Grund zur besonderen Beunruhigung.
Viel problematischer als der Koran und die religiösen Ordnungen ist allerdings die „Sunna“, die Überlieferung der Glaubens- und Sittenordnung von Mohammed. Diese ist stark im islamische Recht – der Scharia – verankert und steht in den entscheidenden Punkten im krassen Gegensatz zu den Prinzipien unserer europäischen Rechtsordnungen. Die Organisation der Islamischen Konferenz hat – in Ablehnung der  Menschenrechte durch die UNO (194 - eine eigene Erklärung der Menschenrechte für den Islam definiert, in der diese den Gesetzen der Scharia völlig untergeordnet werden. Es gibt bereits politische und leider auch religiöse Stimmen in Europa, die einer Anerkennung der Scharia in Europa das Wort reden. 2006 erklärte der damalige niederländische Justizminister, dass er sich die Einführung der Scharia in Holland gut vorstellen könne, wenn die Mehrheit der Bürger dafür wäre. Ähnlich blind dem Wesen der Scharia gegenüber äußerte sich 2008 das Oberhaupt der anglikanischen Kirche.
Abgesehen davon, dass im Islam eine Gleichberechtigung von Mann und Frau undenkbar ist, kennt der Islam auch keine Religionsfreiheit im westlichen Sinn. Die „aktive“ Religionsfreiheit (jemand, der nicht zum Islam gehört, kann die Religion wählen, die er will) ist zumindest in der Theorie gewährleistet. Der Islam kennt jedoch keine „passive“ Religionsfreiheit, das heißt, das Recht, aus dem Islam auszutreten. Dieser Schritt wird nach islamischem Recht nach wie vor mit der Todesstrafe bedroht. Auch die Trennung von Kirche und Staat ist im Islam nicht vorgesehen. Die weltliche Macht ist der religiösen Macht untergeordnet. Dieses Faktum ist eine permanente Bedrohung für unsere demokratische Staatsordnung.

Ich möchte mit diesen Hinweisen ganz sicher keine wie immer geartete Form von Ausländerfeindlichkeit oder Fremdenhass unterstützen. Dem Islam mit einer kriegerischen Kreuzzugsmentalität zu begegnen, ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Wir müssen aber alles tun, um unseren Kindern und Enkeln ein Leben in Freiheit und unter dem Schutz „unserer“ Menschenrechte zu garantieren. Dazu bedarf es keiner „Anti-Islam“-Hetze, sondern ein auch für die islamischen Mitbürger öffentlich sichtbares christliches Leben. Der Islam kennt keine Religionsfreiheit und auch kein privates Glaubensleben im stillen Kämmerlein. Wer als Christ seiner Gemeinde und Kirche den Rücken kehrt, anstatt diese zu stärken, hilft mit, dass sich der Islam in unserem Land ausbreiten kann, ohne auf eine christliche Alternative zu stoßen.
Wie sollten wir also dem Islam begegnen? Christus predigte und lebte die Nächsten- und die Feindesliebe. Das ist auch uns aufgetragen. Christus predigte eine klare sittliche Ordnung, die vom Prinzip der Liebe und Vergebung getragen ist. Zu dieser müssen auch wir uns bekennen. Und vor allem: Christus predigte und lebte seinen Glauben „öffentlich“. Er schämte sich seines Vaters und seiner Sendung nicht. Wenn wir unseren Glauben verschämt aus dem öffentlichen Leben nehmen, zeigen wir den Mohammedanern, die ihren Glauben mutig in aller Öffentlichkeit bekennen, dass wir einen kleinen, jämmerlichen Gott haben, der sich versteckt. Ein Gott, für den wir uns schämen müssen. Vor einem solchen Gott wird kein Mohammedaner jemals Achtung haben. Auch nicht vor einem Gott, der die Dekadenz unseres modernen Lebens gleichmütig zur Kenntnis nimmt. Ein Gott der Werte, der Ordnung der Liebe und der Vergebung, einen Erlöser, zu dem sich die Christen mutig und offen bekennen – das ist die Begegnung, die einem aufrichtig suchenden Mohammedaner beeindrucken kann. Und gerade die Mohammedaner, deren Allah nicht bereit ist, die Schuld seiner Kinder zu tragen,  haben Anspruch darauf, in Europa den Christus kennenzulernen, der auch für sie gestorben ist.

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AW: Droht die Islamisierung Europas?

Mal eine dumme Frage: Wenn Islamisten wollen, dass "Frauen" ab 9 Jahren heiraten "dürfen", und die Vergewaltigung von "Frauen ohne Kopftuch" fordern, wie soll man solchen Leuten dann begebnen, als mit der von dir kritisierten Kreuzfahrermentalität? Es ist einfach in Deutschland zu leben (noch) und auf die Kopten zu schimpfen, aber was würdest du machen, wenn 100 Mann in deine Kirche kommen und die Frauen schänden?

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07.04.2010
08:23

Manfred Rießer

Manfred Rießer

3 Beiträge

Mitglied seit: 2/2010

AW: Droht die Islamisierung Europas?

Die Frage, wie man dem gewalttägigen Islam begegnen kann, ist nicht die Frage eines Kreuzzugesm, sondern eine Herausforderung für den Rechtsstaat (egal ob sich dieser christlichen Werten verpflichtet fühlt oder nicht). Wenn die Christen in der Auseinandersetzung mit dem Islam eine gewissermaßen zweite Justiz (neben der des Staates aufbauen) sind wir sicher auf dem falschen Weg.
Problematischer ist die Situation sicher dort, wo es keinen Rechtsstaat gibt, bzw. wo der Staat selbst Instrument des Islam ist. Ich gebe gerne zu, dass ich in diesen Fällen keine für mich selbst zufriedenstellende Antwort weiß, wie in diesen Gebieten Christen mit dem Islam umgehen sollte. Einig bin ich jedenfalls, dass den Menschen der Schutz der Familien und Gemeinden nicht nur erlaubt sondern auch geboten ist.

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09.05.2010
07:12

Hermann Übelhör

Hermann  Übelhör

3 Beiträge

Mitglied seit: 4/2010

RE: Droht die Islamisierung Europas?

Ich frage mich schon, ob wir bei uns in Europa überhaupt von einer wirklich christlich gelebten Kultur reden können. Wenn ich mich mit der Europäischen Geschichte beschäftige, so begegnen mir ja fast nur Hass und Kriegsexesse. Ich brauch dabei nicht einmal ins ganz schwarze Mittelalter zurückgehen mit den Kreuzzügen. Es reicht schon wenn ich an den Hass der Bauern im 16. Jahrhudert denke, nachdem ihnen nach Martin Luthers kritischer Auseinandersetzung mit der römischen Kirche  bewusst gemacht wurde, daß sie  keine Leibeigene sein können und mit welcher Brutalität die Fürsten dann zurückgeschlagen haben. Oder mit welchem Hass und welcher Brutalität  im 30jährigen Krieg die innerchristlichen Glaubenskämpfe ausgefochten wurden obwohl beide Seiten eigendlich die Liebe und die Überwindung jeglichen Hasses in ihren Büchern stehen haben. Oder wenn ich an die Lebensweise der Herrscherhäuser im 18. Jahrhundert in Paris, Wien, Berlin, St.Petersburg u.s.w. denke.   Aber noch bedenklicher finde ich die, mit Beginn der aufkommenden Industralisierung aufkommende rigorose Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung und die damit aufkommende Hassprobagande  im Kommunismus, Kolonialismus, Nationalismus und Faschismus bis hin zum Nationasozialismus mit seinem Supergau im Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust.
Dies alles und vieles mehr kann ich im besten Willen nicht mit einer, eindeutig der Liebe (Nächstenliebe ja Feindesliebe) verschriebenen Kultur in Einklang bringen.
Wie können wir in unseren Gemeinden wirken, damit wir uns unseres Glaubens und unseres Gottes nicht zu schämen brauchen und daß die Gottesdienstbesucher nicht immer nur an ihr eigenes Seelenheil denken und möglichst vermeiden sich außerhalb der Kirchen als Christen erkannt zu werden.
Denn ich sehe keine Alternative zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschen und ein Leben für den einzelnen Menschen das zur Fülle führt als die  Liebe, ja die rigorose Liebe die Gott mit seiner Menschwerdung uns gebracht hat.
In der Fastenzeit habe ich in Gäsdtebuch unserer Ortschaft von Zeit zu Zeit immer wieder besinnlliche Texte, darunter auch Bibelzitate und Palmverse, eingestellt. Woraufhin im Gästebuch mehrmals die Kritik kam: "Palmverse und und Bibeltexte gehen schon gar nicht"   gehören auf keinen Fall ins Gästebuch.
Auch ich bin der Ansicht, daß Mohammedaner, aber nicht nur diese, sondern auch unsere europäischen, meist sogar christlich getauften Mitmenschen den Jesus Christus kennenlernen, der auch für sie Mensch geworden ist und auch für sie gestorben ist und uns damit von aller Angst befreit hat und erlöst hat mit seiner Auferweckung von den Toten.

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RE: Droht die Islamisierung Europas?

Ich muss gestehen, dass ich nicht alle Beiträge hierzu gelesen habe. Ein Vergleich von Mohamed und Jesus und ein Vergleich er ersten christlichen Gemeinden und deren Verfolgung sowie der Nachfolger Mohameds sind eindeutig.
Jesus hat nicht aufgerufen, die Mörder des Johannes dem Täufer umzubringen. Er hat nicht am Kreuz aufgerufen Pilatus zu ermorden, den Juden zu vernichten ... Er hat auch am Kreuz Vergebung gepredigt.
Mohamed hat zu Lebzeiten ca. 64 Feldzüge  geführt, hat die Männer jüdischer Stämme ermorden lassen und die Frauen und Kinder Zwangsislamisiert.
Wie mt Ungläubigen umzugehen ist steht nicht nur im Koran sondern auch im Hadith.
Das Buch "Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam" beschreibt wie das Christentum im Orient durch den Islam fast vernichtet wurde.
In Europa sind die Vorgänge analog.
Anbei ein paar Webseiten hierzu:
http://www.buergerbewegung-pax-europa.de/
http://www.islam-deutschland.info/forum/
http://www.pi-news.net/

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07.04.2011
10:25

Hermann Übelhör

Hermann  Übelhör

3 Beiträge

Mitglied seit: 4/2010

RE: Droht die Islamisierung Europas?

Der Vergleich zwischen Mohamed und Jesus ist meiner Ansicht nach nicht unbedingt geeignet, einer fortschreitende Islamisierung Europas entgegenzuwirken.    Auch unsere chritlichen  Vorfahren haben, obwohl Jesus nur die Liebe gepredigt hat, mit Gewalt und militärischen Mitteln missioniert.  Es war und ist immer eine Frage wer die Macht über andere ausüben kann.
Wenn wir eine christliche Gesellschaft hier in Europa gegen eine islamische verteidigen wollen, müssen wir uns erst einmal als Gesellschaft zu den grundsätzlichen Leitlinien des Chritentums bekennen und nicht Gier und Geitz zu unserer Lebenseinstellung machen, sondern Liebe. Ja die Liebe die in jedem Menschen den Bruder, die Schwester von sich und  Jesus sieht.    Wenn aber jeder getaufte ja sogar die meisten praktizierenden Christen sich im öffentlichen Leben seiner Religionszugehörigkeit fast schämen, wie soll da einer Islamisierung  begegnet werden.  Erst müssen wir selber bereit sein uns zu unserer Religion zu bekennen bevor wir zum Kampf aufrufen können. Zumal mir schon der Aufruf zu einem gewaltsamen Kampf wenig chritlich erscheint.
Nun stehen wir wieder vor dem zentralen Fest der Christenheit, Ostern, bei dem wir feiern, dass unser Schöpfer selbst aus lauter Liebe zu seiner Schöpfung und  besonders zu uns Menschen in Jesus Christus als Mensch in diese seine Schöpfung gekommen ist, um uns zu sagen und zu zeigen wie unser Leben gelingen kann in Liebe zu Gott, zu seiner Schöpfung und besonders zu unseren Mitmenschen.  Bei diesem Fest sollten wir uns ganz besonders auf das Leben, das Leiden und Sterben von Jesus einlassen und dann ganz besonders seine Auferstehung , in die er uns alle mit hinein nehmen will, feiern  und die Freude weitertragen in unser Leben und die Öffentlichkeit.   Ich denke, daß Gott unser Schöpfer und Jesus unser Bruder es auch verdient hat, uns im Heiligen Geist auf ihn einzulassen und uns über sein Wirken zu freuen und diese Freude auch zu zeigen.
Erst wenn wir selbst überzeugt von unserer Religion sind und auch bereit sind dies öffentlich zu zeigen können wir gegen einen zumeist friedlichen Islam aber auch manchmal militanten Islam glaubhaft argumentieren und auch kämpfen(gewaltlos). 
 
 
 

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